Yotish, Yagya, Edelsteine, gems, pandits

Vedische Wissenschaften


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Weitere wichtige Bedeutungen

Mantra oder Klangtechnik:
In Yagyas rezitieren wir Mantren. Ein Mantra ist eine Klangstruktur mit einer besonderen Bedeutung und Wirkungsrichtung. Sie stammen aus dem Sanskrit und haben eine äußerst hohe Energieresonanz. Diese Resonanz oder spezielle Schwingung kann auf Körper Geist und Seele, der Person für die diese Mantren rezitiert werden (Sankalpam), einen starken Einfluss haben. Es ist als ob eine spezielle Frequenz erzeugt und damit eine Weiche neu gestellt wird, um die gewünschten Resultate für diese Person oder Situation zu erschaffen. Häufige Wiederholungen und die Anwesenheit vieler Pandits verstärken diesen Effekt.

Sankalpam oder kosmische Adresse:
Klang durchdringt das ganze Universum und bewegt sich somit auch durch das ganze Universum. Eine Person die ein Yagya bekommt, wird von diesen Klängen wie oben beschrieben positiv beeinflusst. Um exakt diese Wirkung zu erzielen kennen die vedischen Wissenschaften die Technik von Sankalpam. Beim Sankalpam werden die die positiven Wirkungen eines Yagyas individualisiert. Der vedische Pandit nennt den Namen der Person und weitere genaue Details aus dem Horoskop. Das ist die so genannte „kosmische Adresse“ oder der „kosmische Swift Code“ einer Person der einmalig ist, sich niemals ändert und zu 100 % sicherstellt, das die positiven Wirkungen diese Person auch erreichen. Dieser Punkt ist von größter Wichtigkeit in einem Yagya. Nun werden Sie auch verstehen warum es so wichtig ist das alle vedischen Pandits die Jyotish und vedische Yagyas ausführen, ein gutes und ausführliches Studium genossen haben und Ihr Handwerk verstehen.

Spende oder Dakshina:
Für ein Yagya oder eine Jyotish Beratung geben wir eine Spende/Dakshina. Die Bhagavad Gita lehrt uns, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, das Prinzip von „Geben und Nehmen“ in Balance zu halten um ein Leben in Harmonie zu führen. Dadurch werden alle Bereiche und Aspekte des Lebens genährt und gefördert. Das Leben kann dadurch voll erblühen und der Schöpfungszyklus wird aufrechterhalten. In der Natur sehen wir dieses Prinzip in Perfektion angewandt. Ein Same entwickelt sich vom Sprössling zum Baum, trägt Früchte die wiederum neue Samen hervorbringen und so weiter. Gerade in unserer Gesellschaft und der heutigen Zeit ist dieses vedische Prinzip von äußerster Bedeutung und größter Wichtigkeit.

Homam oder Feuerzeremonie:
Beim Homam geben die Pandits oder der Gastgeber wo ein Yagya ausgeführt wird, besondere Zutaten in ein Feuer. Es werden spezielle Mantren rezitiert und so entsteht eine starke Energie, die alle Personen die daran teilnehmen nährt und die Atmosphäre reinigt. Schon vom Anbeginn der Schöpfung spricht man dem Feuer reinigende und transformierende Eigenschaften zu, die hier zu besonderen Zwecken der persönlichen Evolution genutzt werden. Deshalb beginnt der erste Vers des ältesten Teils der Veden, dem Rig Veda, mit der Huldigung des Feuers=Agni.

“Agnim ile purohitam Yagyasya Deva ritvijam Hotaram Ratna Datamam”
Ein Homam bildet meistens den Abschluss eines vedischen Yagyas.